Kinderplanung und Geburt

Wie konnten die Menschen im Mittelalter so ganz ohne Pille, Kondom etc. verhüten. Woher wußten sie so ganz ohne Ultraschall, ob es ein Junge oder Mädchen wird. Was hat es mit der Taufe in der Gebärmutter auf sich. Hier nun ein kurzer Abriss all dieser Fragen.


Verhütung:

Es gab im Wesentlichen 3 große Verhütungsmethoden.


Mädchen oder Junge:

Den mittelalterlichen Glauben nach richtete sich das Geschlecht des Ungeborenen nach folgenden Punkten: Kamen Mann und Frau gleichzeitig zum Orgasmus,wurde es ein kluger und tugendreicher Junge. Hatte  nur der Mann einen Orgasmus, wurde es ein schwacher und tugendarmer Junge. War der Mann aber schlecht gestimmt und kam dennoch mit der Frau gleichzeitig zum Orgasmus, wurde es ein tugendreiches Mädchen. Kamen Mann und Frau nicht zum Höhepunkt, wurde ein unangenehmer Mensch geboren, weil die Eltern bei der Vereinigung eine gegenseitige Abneigung empfanden.

 

 

 Geburtenkurioses:

War zu befürchten, dass das Kind bei der Geburt noch im Mutterleib sterben würde, so wurde es in der Gebärmutter noch getauft. Und anschließend, wenn es dann tot war,  mit einem Harken herausgezogen.

 Quellen:
- Lexikon des Mittelalters